Gemeinde Habkern
Home Aktuell Gemeinde Bildung Wirtschaft Tourismus Alterswohnungen Kirche Bilder Links
Geschichte

Geschichtlich weiss man über Habkern nicht all zu viel. Die wenigen vorhandenen urkundlichen Belege bis ins 15.Jahrhundert geben nur einen kleinen Einblick in das Leben der Leute während dieser Zeit. 

Die hier aufgeführte Chronik entstammt schriftlichen Quellen diverser Gemeinden, Archive und Bibliotheken und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

 

Jungsteinzeit
(5000-2000)  
Steinkistengräber mit Hockerbestattung von Ursisbalm bei Niederried, eine steinerne Speerspitze und ein behauener Feuerstein, gefunden in Brienz, sowie ein Steinbeil, gefunden in Meiringen. Beilhammer mit kreisrundem Bohrloch, gefunden 1936, 200 m oberhalb der Ruine Weissenau. 
Bronzezeit
(2200-800)  
Bronzeschwert, gefunden 1907 am Fusse der Heimwehfluh. Landesmuseum Zürich. Funde bei Meiringen (Broncedolch), Schattenhalb (Randaxt ab Alp
Grindel, 2180 m.ü.M.), Brienz (Dolch ab Kühmad/Axalp, 1850 m.ü.M.). Auf dem Bödeli lassen Funde eine bronzezeitliche Siedlung vermuten. 
Eisenzeit
(800 - 500)  
Zwei Gräber in Niederried, u.a. mit verzierten Armringen, Fibeln, Glasperlen, Ringlein. 
Die Kelten
(1000 - 53)  
Kelten siedeln sich zwischen Jura und Alpen an (Helvetier). Frauengrab mit Beigaben bei Niederried. Die Orts- und Flurnamen Interlaken, Axalp, Gumm, Hohgant und andere sind keltischen Ursprungs. 
Die Römer
(53 v.Chr. - 406)
Nach der Niederlage der Helvetier bei Bibracte bringen die Römer lateinische Kultur und Sprache ins Gebiet der heutigen Schweiz. Die Römer lassen sich im Berner Oberland vor allem entlang der Passrouten nieder, welche sich von der Innerschweiz über den Brünig nach der Grimsel und von Thun nach den Pässen im Kandertal und Obersimmental dahin zogen. 
Die Alemannen Im 5.Jahrhundert drangen nordische Völker (Alemannen) in das Gebiet der heutigen Schweiz ein. Zusammen mit den von Nordwesten eindringenden Burgundern besiegten sie das römische Heer. Im Mittelland bildete die Aare eine natürliche Grenze zwischen Alemannen und Burgundern. Die Alemannen dringen Aaretalaufwärts vor und besiedeln etwa um 700 das Gebiet zwischen den beiden Seen.
um 1000 Bau der zwölf Kirchen König Rudolfs von Burgund rund um den Thunersee. 
um 1133 Entstehung des Klosters Interlaken.
1275 wird der Name "Habcheron" erstmals urkundlich erwähnt. Die Herren von Eschenbach-Oberhofen vertauschen einen Teil ihrer Besitzungen an König Rudolf I. von Habsburg gegen die Reichsdörfer Habkern und Bönigen.
1306 Habkern gerät unter österreichische Herrschaft: Walther IV. von Eschenbach muss wegen schwerer Schuldenlast einen Teil seiner Besitzungen im Oberland an König Albrecht von Habsburg abtreten.
1310 "Habicheron" im österreichischen Urbar erwähnt.
1315 ziehen die Unterwaldner raubend über Habkern, da Interlakner Gotteshausleute trotz eines Abkommens zwischen dem Kloster und Unterwalden diesen über den Brünig in den Rücken gefallen sind.
1339 Walter von Eschenbach vergabt seine Güter in der Schwendi an das Kloster Interlaken.
1342 erneuter Einfall der Unterwaldner in Habkern
1348 versuchen die Gotteshausleute gegen das Kloster Interlaken nach dem Vorbild der Waldstätte die Unabhängigkeit zu erlangen. Berns Streitmacht kommt dem Kloster zu Hilfe und schlägt die Aufständischen in die Flucht. Den Aufrührern werden harte Bussen auferlegt, darunter auch Habkern. 
1351 Ritter Warnagel vergabt seine Güter in der Schwendi an das Kloster Interlaken. 
1377 Schiedsspruch, wonach die Augstmatte zu den Gütern in der Schwendi gehöre. 
1423 Ausbau des Karrwegs im Richenschwand.
1445-1447 gibt es erneut Aufruhr. Die oberländischen Talschaften schliessen einen "bösen Bund". Verschiedene Aufrührer werden gefangen genommen und auf Verlangen Berns hingerichtet. 
1529 Die vom Kloster geführte Schule soll künftig im Städtchen gehalten werden. Beatenberg, Habkern und Unterseen bilden das Amt Unterseen. Habkern wird kirchlich Unterseen zugeteilt. 
1538 Nachweislich Durchführung von Gottesdiensten in Habkern. 
1552 wird das älteste der heute noch stehenden Wohnhäuser in Habkern erbaut. 
1565 steht in Habkern nachweislich bereits eine Kapelle. Pfr. Knechthofer von Unterseen beschwert sich, die Kinder ohne Taufstein taufen zu müssen. Die Taufen werden nach Unterseen verlegt. 
1585 Bitte der Bevölkerung, die Kindern wieder in Habkern zu taufen. 
1611 Die Pest wütet auch in Habkern.
1627 Renovation des Kirchleins.
1632 Intensive Vieh- und Pferdezucht. Verkauf von Pferden ins Ausland. 
1644 wird ein Freizügigkeitsvertrag von den Bäuerten unterzeichnet, welcher enthält, dass ein jeder Bäuertgenosse in eine andere Bäuert ziehen kann, dadurch aber in der verlassenden Bäuert seine Berechtigung auf den Burgernutzen verliert. Um diese wieder zu erlangen, hat er in der neuen Bäuert Einzugsgeld zu bezahlen.
1665 wird Habkern kirchlich von Unterseen getrennt und erhält mit der Unterstützung Berns eine eigene Kirche, welche 1666 fertig erstellt wird. 
1715  werden erstmals Verbauungen am Lombach vorgenommen. 1741 gibt es grosse Überschwemmungen in der Wydimatten in Unterseen, und auch 1765/65 tritt der Lombach mehrmals über die Ufer und richtet arge Verwüstungen an. 
1718  Erste grosse Viehseuche im Tal. 
1736  Ein Examensbericht aus diesem Jahr deutet auf eine Schule hin. 
1747  wird das Pfarrhaus neu erbaut. 
1760  wird für kurze Zeit eine Glashütte auf dem Harzisboden betrieben. 
1783  Reparation der Kirche. 
1798  fällt Bern unter die französische Herrschaft, und in der Folge bilden die Gemeinden Unterseen, Habkern, Beatenberg und Leissigen den Distrikt Unterseen des neu geschaffenen Kantons Oberland. 
1800  Zweite grosse Viehseuche im Tal. 
1803  werden die Ämter Interlaken und Unterseen wieder zusammengelegt.  
1806  Schulbericht, wonach in Habkern kein bestimmtes Gebäude für die Schule existiert.  
1816  Es schneit den ganzen April und Mai. Sehr nasser Sommer. Erst im August wird auf die Alp gefahren. Das nasse Heu muss in Geisshäuten eingetragen werden. Grosse Hungersnot und Auswanderung sind die Folge.  
1827  wird mit dem Bau eines neuen Schulhauses begonnen. Zuvor wurde die Schule in den Stuben des Talhauses unter dem Pfarrhaus abgehalten. Dieses wird 1842 auf Abbruch versteigert.  
1828  beginnt der Bau einer 2,4m breiten Fahrstrasse nach Habkern.  
1831  Versuch, Steinkohle zu gewinnen.  
1836  Eine Familie Jorns aus Deutschland ist zugezogen. Sie wird durch das Los als Burger der Bohlseit-Bäuert zugeteilt.  
1846  Bauliche Erweiterung auf der Ostseite und Anschaffung einer Kirchenorgel. Der Erbauer war der bekannte Johann Sylvester Walpen von Reckingen/Disentis.  
1854  wird aufgrund des neuen kantonalen Gemeindegesetzes von 1852 zwischen den Bäuerten von Habkern ein Ausscheidungsvertrag unterzeichnet. Dies ist der Beginn der Einwohnergemeinde Habkerns, des Gemeinderates und einem Gemeindepräsidenten.  
1856  Starkes Gewitter über Habkern. Stege und Brücken werden weggerissen.  
1908  wird anlässlich des Baus der Harderbahn das Restaurant Harder-Kulm mit Wasser aus der Bortbäuert versorgt. 
1910  Renovierung der Kirche Habkern. 
1911  Bau eines Berghauses im Flöschboden auf der Alp Bodmi-Horet. Dieses brannte aber im gleichen Jahr wieder nieder. 
1915  Gründung der Konsumgenossenschaft Habkern. 
1921  Bau der Strasse nach der Bortbäuert. Beginn der Stromversorgung. 
1929  Gründung der Milchgenossenschaft Habkern. 
1931  Baubeginn der Strasse nach der Schwendi und Bohlseite. 
1934  Gründung der Raiffeisenkasse Habkern. 
1952  Gründung einer Skilift Genossenschaft und Anschaffung eines kleinen Tellerskiliftes aus Unterbäch im Unterwallis. 
1960  Gründung des Verkehrsvereins Habkern. Beginn des touristischen Aufschwungs. 
1968  Gründung der Skilift Habkern-Sattelegg AG und Neubau eines Skilifts. 
1970  Entdeckung des Faustlochs in der Chromatte. 
2000  Inbetriebname der neuen Kanalisationsleitung nach Unterseen/Interlaken. 
2002  Eine grosse Schlammlawine am "Suggiture" hat Weiden der Habker Alp Bodmi und die Horet-Strasse verschüttet. 
2003  Beginn der Sanierungsarbeiten am Kirchturm. 
2004  Sanierung der Traubach- und der Bohlbachbrücke ("Maillart-Brücken") aus dem Jahr 1932. 
2006  Erstellung einer Notverbindung für die Wasserversorgung zwischen Bort und der übrigen Gemeindewasserversorgung. Grund dafür was die Wasserknapheit im Winter 2005/2006. 

 

    

Neuigkeiten

Skilift Habkern

Der Skilift Habkern ist geschlossen.

 

Informationen zum Betrieb des Skilifts finden Sie unter www.skilifthabkern.ch

 

Übungslift Habkern

Der Übungslift in Habkern ist geschlossen.

 

Strasse Lombachalp

Die Strasse auf die Lombachalp ist befahrbar.

 

Langlaufen auf der Lombachalp

Hier finden Sie den Link zum Loipenbericht.

 

DIREKTZUGRIFF

Aktuelles

Notfallnummern

Tageskarten Gemeinde

Online-Schalter

Parkkleber Bestellung